Ganzheitliche Physiotherapie beinhaltet
den Einsatz meiner Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der

Manuellen Therapie

Manuelle Therapie ist eine spezielle Fachrichtung der Physiotherapie.

Die Ausbildung zum Manualtherapeuten kann nur von einem staatlich anerkannten Physiotherapeuten angetreten werden.

Diese Ausbildung dauert mindestens 2 1/2 Jahre und erlaubt dem Physiotherapeuten, nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung, Manuelle Therapie mit den Krankenkassen abzurechnen.

Manual kommt aus dem Lateinischen: manus = Hand.

Etwa 1960 wurde die manuelle Therapie als erweiterte Technik der Physiotherapie eingeführt und seit dieser Zeit immer mehr verfeinert.

Ihr Begründer ist Freddy M. Kaltenborn aus Oslo.

Manuelle Therapie beinhaltet

  1. Spezielle Befunderhebung
    1. Spezielle Beweglichkeitstestung aller Gelenke, auch die der Wirbelsäule
    2. Weichteiltestung (z.B. kann eine Muskelverkürzung zu einer Gelenksblockade führen)
    3. Testung der nervalen Versorgung
      Störungen der Nervenversorgung (pathologisches Reflexgeschehen) können Gelenke in ihrer Beweglichkeit sehr stark reduzieren bis hin zur totalen Blockade.
      Der Manualtherapeut muss daher genaueste biomechanische Kenntnisse besitzen, um die Physiologie von der Pathologie unterscheiden zu können.
  2. Spezielle Behandlungstechniken
    1. Spezielle Therapietechniken zur Mobilisation aller Weichteilanomalien
      (z.B. Muskelverkürzungen)
    2. Spezielle Gelenksmobilisationen
      Schmerzfreie Wiederherstellung des physiologischen Gleitmechanismus des zu therapierenden Gelenks, auch der Wirbelsäule
    3. Spezielle neuromuskuläre Behandlungstechniken
      z. B. Mobilisation von Nervengewebe, Dura Mater, usw.
    4. Spezielle Manipulationstechniken
      Nur in Ausnahmefällen kann an einigen Gelenken eine Manipulation durchgeführt werden, meist ist dies jedoch nicht notwendig.

Wie kann es zu einer oder mehreren Gelenksblockaden kommen, bei der eine manualtherapeutische Anwendung notwendig wird?

  • Zu lange anhaltende Fehlbelastungen
  • Zu lange eingenommene Fehlhaltungen
    Einseitige Haltungen (z. B. viel Sitzen, wenig Ausgleich)
  • Innere Organerkrankungen
  • Einseitige Belastungen durch Entlastungen eines verletzten Körperteils
    (z. B. nach einer Beinfraktur)
  • Fehlhaltungen durch psychische Faktoren (z. B. bei Depressionen)
  • Fehlhaltungen durch zu enge Kleidung
  • Übersäuerung des Körpers durch Fehlernährung
  • Schnelle Fehlbelastung mit großem Krafteinsatz
    (Heben eines schweren Gegenstandes in einer Fehlhaltung)


Die Manuelle Therapie ist eine sehr wichtige Therapieform / Therapiemöglichkeit der ganzheitlichen Physiotherapie.